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Bolt Barney of white Sharonnight

HOMEBERICHT ÜBER DIE ERSTEN WOCHEN

Endlich kann ich all denen, die es interessiert, erzählen wie es mir nach meinem Auszug aus meinem Elternhaus erging. Was war ich froh, dass ich mein Frauchen und Herrchen schon von den besuchen her kannte. So war es nicht ganz so schwer für mich aus meinem wohl behüteten Zuhause fort zugehen. Übrigens war ich an diesem tag der dritte Welpe der abgeholt wurde. Gaby, meine Aufziehmutti hatte ganz dolle Zahnschmerzen. Ich glaube es tat ihr bei allem Abschiedsschmerz gut, auf 3 Racker, wie wir es nun mal sind, weniger aufpassen zu müssen. Meine Mama und meine Schwester Ayasha brachten mich bis zum Gartentor. Dort bekam ich von meiner Schwester sogar einen Abschiedskuss. Mama schaute, als ob sie wüsste wo es für mich nun hinging.
Nun, dann saß ich im Auto, auf den schoss von meinem Frauchen und los ging die Fahrt in meine neue Zukunft.

Die Auto fahrt fand ich gar nicht so lustig. Erst mal fand ich es zu warm im Auto, lieber liege ich ja draußen an der frischen Luft, und dann das Geschaukel. Mir blieb nichts anderes übrig als was zu jammern. Zum Glück sagte Herrchen zum Frauchen, sie solle mich lieber runter auf den Boden lassen. dann ging's wenigstens etwas besser.

Zuhause angekommen begrüßten mich etwas skeptisch meine neuen Oldie-Kumpels Sam (11 Jahre) und Ari (9 Jahre). Mal sehen ob ich den einen oder anderen noch mal aufpuschen kann. Das angebotene Abendessen bekam ich nicht runter. Alles war viel zu aufregend. Ich war froh, dass ich hinter der Couch ein ruhiges Plätzchen fand. Wurde übrigens mein Lieblingsplatz. Trotz bereitgestelltes Schlafkörbchen. Kühler Laminat ist eben besser.

Tja, dann begann die Zeit des Lernens. Als erstes machten Sam und Ari mir klar, dass ich weniger das Sagen habe, als ich dachte. Mit Ari musste ich besonders vorsichtig sein, da er eine ganz ganz blöde Krankheit hat. Spielen war da nicht drin. Aber wenn Sam mich zurecht wies, kam Ari mir zu Hilfe und schimpfte mit ihm.

Bei ganz schönem Wetter fuhren wir zu einem See. Dort hatte ich sehr viel Freude im Wasser rumzuplanschen. Ari versuchte Stöckchen herauszuholen. Dazu traute ich mich noch nicht. Bei uns in der Nachbarschaft wohnt eine weiße Schäferhündin. Die Kira, sie ist 8 Jahre alt, hat aber ganz schön Pfeffer in sich. Wenn ich mutiger werde, macht es bestimmt Spaß mit ihr rumzutoben. Im Moment traue ich mich noch nicht und kläff sie an.

Was mir große Freude macht, ist das Frauchen mit mir viel spielt. Da die Oldies noch immer nicht wissen wie sie mit mir anfangen sollen. Um ihr auch eine Freude zu machen, bringe ich die weggeworfenen Spielsachen zu ihr zurück.

Da ich dörflich wohne, kann ich beim Spatziergang so richtig cool über die Felder fegen. Da gehe ich ab wie schmitz Katze.

Ja zu guter letzt kann ich euch sagen das ich mit meinem Bruder Barkley immer noch Kontakt habe. Darüber freue ich mich riiiiiesig!!! Wir zwei sind sogar in einer Welpenschule mit unseren Frauchens. Da geht echt die Post ab. Wir sind manchmal mit 13 Hundies auf dem Platz. Von ganz kleinen Pinscher bis hin zur Dogge. Aber wir alle vertragen und super. Ich freue mich auf jeden Samstag, wo wir uns treffen.

So, das reicht erst mal. Werde in der nächsten Zeit schreiben, was ich so noch alles erlebt habe. Bis dahin grüße ich alle meine Geschwister und würde mich freuen wenn wir uns doch auch bald mal wieder sehen könnten.
euer Barney