


Endlich kann ich all denen, die es interessiert,
erzählen wie es mir nach meinem Auszug aus meinem Elternhaus erging. Was
war ich froh, dass ich mein Frauchen und Herrchen schon von den besuchen
her kannte. So war es nicht ganz so schwer für mich aus meinem wohl
behüteten Zuhause fort zugehen. Übrigens war ich an diesem tag der dritte
Welpe der abgeholt wurde. Gaby, meine Aufziehmutti hatte ganz dolle
Zahnschmerzen. Ich glaube es tat ihr bei allem Abschiedsschmerz gut, auf 3
Racker, wie wir es nun mal sind, weniger aufpassen zu müssen. Meine Mama
und meine Schwester Ayasha brachten mich bis zum Gartentor. Dort bekam ich
von meiner Schwester sogar einen Abschiedskuss. Mama schaute, als ob sie
wüsste wo es für mich nun hinging.
Nun, dann saß ich im Auto, auf den schoss von meinem Frauchen und los ging
die Fahrt in meine neue Zukunft.
Die Auto fahrt fand ich gar nicht so lustig. Erst mal fand ich es zu warm
im Auto, lieber liege ich ja draußen an der frischen Luft, und dann das
Geschaukel. Mir blieb nichts anderes übrig als was zu jammern. Zum Glück
sagte Herrchen zum Frauchen, sie solle mich lieber runter auf den Boden
lassen. dann ging's wenigstens etwas besser.
Zuhause angekommen begrüßten mich etwas skeptisch meine neuen
Oldie-Kumpels Sam (11 Jahre) und Ari (9 Jahre). Mal sehen ob ich den einen
oder anderen noch mal aufpuschen kann. Das angebotene Abendessen bekam ich
nicht runter. Alles war viel zu aufregend. Ich war froh, dass ich hinter
der Couch ein ruhiges Plätzchen fand. Wurde übrigens mein Lieblingsplatz.
Trotz bereitgestelltes Schlafkörbchen. Kühler Laminat ist eben besser.
Tja, dann begann die Zeit des Lernens. Als erstes machten Sam und Ari mir
klar, dass ich weniger das Sagen habe, als ich dachte. Mit Ari musste ich
besonders vorsichtig sein, da er eine ganz ganz blöde Krankheit hat.
Spielen war da nicht drin. Aber wenn Sam mich zurecht wies, kam Ari mir zu
Hilfe und schimpfte mit ihm.
Bei ganz schönem Wetter fuhren wir zu einem See. Dort hatte ich sehr viel
Freude im Wasser rumzuplanschen. Ari versuchte Stöckchen herauszuholen.
Dazu traute ich mich noch nicht. Bei uns in der Nachbarschaft wohnt eine
weiße Schäferhündin. Die Kira, sie ist 8 Jahre alt, hat aber ganz schön
Pfeffer in sich. Wenn ich mutiger werde, macht es bestimmt Spaß mit ihr
rumzutoben. Im Moment traue ich mich noch nicht und kläff sie an.
Was mir große Freude macht, ist das Frauchen mit mir viel spielt. Da die
Oldies noch immer nicht wissen wie sie mit mir anfangen sollen. Um ihr
auch eine Freude zu machen, bringe ich die weggeworfenen Spielsachen zu
ihr zurück.
Da ich dörflich wohne, kann ich beim Spatziergang so richtig cool über die
Felder fegen. Da gehe ich ab wie schmitz Katze.
Ja zu guter letzt kann ich euch sagen das ich mit meinem Bruder Barkley
immer noch Kontakt habe. Darüber freue ich mich riiiiiesig!!! Wir zwei
sind sogar in einer Welpenschule mit unseren Frauchens. Da geht echt die
Post ab. Wir sind manchmal mit 13 Hundies auf dem Platz. Von ganz kleinen
Pinscher bis hin zur Dogge. Aber wir alle vertragen und super. Ich freue
mich auf jeden Samstag, wo wir uns treffen.
So, das reicht erst mal. Werde in der nächsten Zeit schreiben, was ich so
noch alles erlebt habe. Bis dahin grüße ich alle meine Geschwister und
würde mich freuen wenn wir uns doch auch bald mal wieder sehen könnten.
euer Barney |