J - WURF of white Sharonnight




Verpaarung Erste - Dritte Woche
Geburt Vierte - Sechste Woche
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1. bis 3. Woche


J-uwelen, geboren 29.09.2016

Alle unsere J-uwelen sind bereits vermittelt
(Langstock-Verpaarung geplant für Anfang 2017)

Name Juwel Juna Jingles July Jackson Jazzman Jersey Josy
Farbe Rot  Hündin Pink  Hündin Grün  Rüde Lila  Hündin Schwarz  Rüde Blau  Rüde Gelb Hündin Orange  Hündin
Bild
 
Tag 3 435 gr 415 gr 260 gr 475 gr 310 gr 360 gr 435 gr 450 gr
Tag 5 530 gr 525 gr 345 gr 575 gr 445 gr 450 gr 530 gr 535 gr
Tag 7 655 gr 605 gr 420 gr 680 gr 525 gr 515 gr 630 gr 635 gr
Tag 9 735 gr 705 gr 510 gr 795 gr 695 gr 625 gr 735 gr 745 gr
Tag 11 855 gr 820 gr 625 gr 870 gr 810 gr 705 gr 820 gr 835 gr
Tag 13 1005 gr 915 gr 740 gr 995 gr 1000 gr 825 gr 940 gr 950 gr
Tag 15 1095 gr 1000 gr 825 gr 1145 gr 1105 gr 970 gr 1025 gr 1060 gr
Tag 17 1275 gr 1135 gr 935 gr 1250 gr 1255 gr 1110 gr 1155 gr 1185 gr
Tag 20 1340 gr 1260 gr 1025 gr 1360 gr 1345 gr 1285 gr 1275 gr 1320 gr
 
 

R.I.P.  Joyce & Jerry: Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Im folgenden erläutern wir, wie sich ein Welpe entwickelt. Die Schriftstücke sind sehr allgemein gehalten und lehnen sich zumindest zu Beginn nur am Alter unserer aktuellen Welpen an.


Die Vegetative Phase
Aus Sicht des Menschen passiert bei den Welpen in den ersten 10 - 14 Tagen nach der Geburt nichts Sonderbares.
Doch betrachtet man den Welpen ganz genau, so stellt man Bemerkenswertes fest.
Zwar können Welpen in den ersten Tagen weder sehen noch hören, doch haben sie andere, entscheidende Sinne,
welche als primäre Sinne gelten. Der Welpe ist von Geburt an fähig zu riechen und zu tasten.
Das Nervensystem hingegen muss sich erst noch vollständig entwickeln, daher sind die Hinterbeine quasi unbrauchbar.
Die Wurfkiste sollte in den ersten Tagen nicht verlassen werden. Sie bietet Sicherheit & Geborgenheit.
Häufig liegen die Geschwister nah beieinander, wärmen sich gegenseitig. Man kann beobachten,
wie sie durch die Wurfkiste robben, um die Zitzen von Mama zu finden. Es ist nicht ungewöhnlich,
dass sie sich dabei im Kreis bewegen, da sie so die Orientierung bewahren und zurück zu den Geschwistern finden.
Die Welpen bewegen zum Teil ihre Köpfe und Oberkörper wie ein Pendel, so dass sie ihre bereits
 funktionstüchtigen Sinne nutzen können (Riechen & Tasten). An der Zitze angekommen wird erst einmal kräftig gesaugt.
Dies alleine reicht jedoch nicht aus, um an die nahrhafte Muttermilch zu gelangen.
Um den Milchfluss zu gewährleisten, muss der Welpe immer wieder mit den Vorderpfoten auf die Zitze treten,
während er saugt. Dies nennt man Milchtritt.
Da die Frischlinge in den ersten Tagen besonders viel Nahrung und Wärme brauchen,
hat die Mutterhündin alle Pfoten voll zu tun. Ca. alle 2 Stunden müssen die Welpen trinken - auch Nachts.
Reicht dies nicht aus, was man an dem zu- oder abnehmenden Gewicht der Welpen feststellen kann,
so wie an eventueller großer Unruhe unter den Welpen, so muss der Züchter die Kleinen zufüttern. Die Mutterhündin wird ihre Welpen, bis sie die Augen öffnen, kaum verlassen. Erst ab der Zweiten Woche wird die Hündin etwas entspannter und verlässt die Wurfkiste mehrere Minuten. Schnell kehrt sie jedoch zurück und nimmt einen Platz in der Nähe ein, so dass sie ihre Schützlinge stets im Blick hat.
Besonders wichtig ist in dieser Zeit die pflegende Dominanz.
Diese übernimmt die Hündin durch das putzen der Welpen nach dem trinken. Welpen können Anfangs
noch nicht selbstständig urinieren und koten.
Die Darmtätigkeit wird durch das putzen angeregt, so dass die Kleinen sich lösen können.
Von dem lauten Protest der Welpen darf man sich nicht Beeindruckt zeigen. Sicherlich sind sie nicht erfreut darüber,
dass ihr eigentliches Vorhaben - nämlich sich schleunigst wieder bei den Geschwistern anzukuscheln
- durch diese Prozedur unterbrochen wird. Die Mutterhündin leckt die Ausscheidungen der Welpen,
so lange sie ausschließlich Milch trinken, auf und hält somit die Wurfkiste relativ sauber. Sobald feste Nahrung hinzu kommt,
sollte der Züchter das auflecken unterbinden.
Auch der Züchter übernimmt eine Art pflegende Dominanz. Durch regelmäßiges hoch nehmen, durchkraulen
und streicheln lernt der Welpe schon früh den Menschen als wichtigen Bestandteil des Lebens kennen.
Eine positive prägung auf den Menschen erfolgt, so fern man behutsam ist und den Wepen nicht überfordert.
Eine tägliche Begutachtung inkl. Wiegen der Welpen, ob sie sich auch tatsächlich wünschenswert und fehlerfrei entwickeln,
wird dieser Pflege angeschlossen.
Besuch von Welpeninteressenten und übermäßig vielen Freunden / Bekannten der Züchter ist in dieser Zeit eher untypisch und nicht Ratsam. Die Welpen sind noch sehr anfällig für Krankheiten, welche über die natürlichen und unbewussten Bakterien, die jeder Mensch mit sich trägt, übertragen werden können. Zudem befinden Mutterhündin und Welpen sich in einer Phase, in der sie viel Ruhe und Geborgenheit benötigen um sich bestmöglich zu entwickeln.

Die Übergangsphase
Ab dem 10 - 14 Tag öffnen die Welpen nach und nach die Augen. Erst sind nur kleine Schlitze zu sehen, später dann das ganze Auge, wobei die Sehfähigkeit noch nicht vollends ausgeprägt ist. Dies nimmt noch weitere, wenige Tage in Anspruch. Mit etwa 20 Tagen öffnen sich nun auch die Ohren und es wird laut um und vor allem in der Wurfkiste. Die Welpen nehmen erstmals Geräusche wahr. Diese ca 7-10 Tage nennt man daher Übergangsphase. Erste soziale Kontakte sind zu erkennen, wobei man hier noch nicht von einem aktiven Spiel reden kann. Das Nervensystem hat nun auch die Hinterpfoten erreicht. Unsicher tapsen die Welpen auf allen vier Pfoten durch die Wurfkiste und beginnen ebenso das selbstständige urinieren und koten. Die pflegende Dominanz sollte dennoch sowohl von der Hündin, als auch von dem Züchter weiter ausgeführt werden. Der Welpe lernt Konsequenz kennen.